Zentralinstitut für Literaturgeschichte (Berlin, Ost). Institutsbibliothek
Die Institutsbibliothek des Zentralinstituts für Literaturgeschichte in Berlin (Ost) war von 1969 bis 1991 eine interdisziplinär und komparatistisch angelegte literaturgeschichtliche Fachbibliothek in der DDR.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte des Zentralinstituts für Literaturgeschichte
Das Zentralinstitut für Literaturgeschichte (ZIL) in Berlin (Ost) gehörte zur Akademie der Wissenschaften der DDR und wurde im Zuge der Akademiereform 1969 gegründet. Das Zentralinstitut wurde mit der deutschen Wiedervereinigung 1991 aufgelöst.
Institutsbibliothek
Die Bibliothek des Zentralinstituts erhielt den Grundstock ihres Bestandes von etwa 50.000 Bänden aus der Sammlung des Instituts für deutsche Sprache und Literatur (IDSL). Weitere Bestände wurden von dem der Akademie zugehörigen Institut für Slavistik und dem Institut für romanische Sprachen und Kultur übernommen. Mit der Auflösung des Zentralinstituts 1991 wurde die Bibliothek übergangsweise von dem Forschungsschwerpunkt Literaturforschung bei der Max-Planck-Gesellschaft genutzt. Etwa 30.000 Bände von der ehemals 105.000 Bände umfassenden Bibliothek wurden 1996 vom Zentrum für Literaturforschung, heute Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) übernommen.
Provenienzmerkmal
Ermittelte Exemplare
Siehe auch
Weblinks
- Jana Lubasch, Halina Hackert, Ruth Hübner, »Umwuchtungen«. Die wechselvolle Geschichte der ZfL-Bibliothek, in: ZfL BLOG, 24.10.2019. – URL. Abgerufen am 27. November 2020.