Wissenschaftliche Bibliothek Erfurt

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Die Wissenschaftliche Bibliothek der Stadt Erfurt war eine wissenschaftliche Allgemeinbibliothek, die allen Bevölkerungsschichten offenstand.

Geschichte

Die Wissenschaftliche Bibliothek der Stadt Erfurt ging aus der Wissenschaftlichen Stadtbücherei bzw. Stadtbibliothek hervor, die im Jahr 1908 gegründet wurde, als die Stadt Erfurt von der Königlichen Regierung die Königliche Bibliothek zu Erfurt erwarb. Im Jahr 1935 belief sich der Gesamtbestand auf ca. 235.000 Bände. Im Zweiten Weltkrieg waren Verluste von ca. 15.000 Bänden zu verzeichnen. Ab 1946 konnte die Wissenschaftliche Stadtbibliothek wiedereröffnet werden, ab 1953 unter der Bezeichnung „Stadt- und Hochschulbibliothek Erfurt“ und ab 1957 als „Wissenschaftliche Bibliothek“ der Stadt Erfurt.

Im Jahr 1969 wurde die Wissenschaftliche Bibliothek der Stadt Erfurt mit der Stadt- und Bezirksbibliothek Erfurt zur Wissenschaftlichen Allgemeinbibliothek des Bezirkes Erfurt (ab 1990 unter dem Namen „Wissenschaftliche Allgemeinbibliothek Erfurt”) zusammengelegt. Seit 1997 wird die Bibliothek unter dem Namen „Stadt- und Regionalbibliothek” geführt.

Provenienzmerkmal

Ermittelte Exemplare

Siehe auch

Literatur

  • Siegfried Müller, „Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt“, in: Bernhard Fabian (Hg.), Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Digitalisiert von Günter Kükenshöner, Hildesheim: Olms Neue Medien 2003. Online-Version

Weblinks

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