Stiftsbibliothek Aschaffenburg

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Die Stiftsbibliothek Aschaffenburg befindet sich seit 1962 als Dauerleihgabe in der Hofbibliothek Aschaffenburg. Eigentümer ist der „Allgemeine Schul- und Studienfonds“, gegründet 1808 von Fürstprimas Karl-Theodor von Dalberg und heute vertreten durch das Stiftungsamt Aschaffenburg.

Unter dem Namen "Stiftsbibliothek" sind heute Bestände zusammengefaßt, die zunächst als Universitätsbibliothek Aschaffenburg (1808-1818), dann als Lyceumsbibliothek (1818-1873) und anschließend als (große) Gymnasialbibliothek bis 1900 dienten. Aus Raummangel kamen die Bestände aus dem Gymnasialgebäude ins Stiftskapitelhaus, wo auch die stiftischen Archivalien untergebracht waren. Unter dem Namen "Stiftsarchiv Bibliothek" wurde sie im Herbst 1901 von dem Gymnasiallehrer Wendelin Renz offiziell eröffnet.

Die Stiftsbibliothek umfasst die Bestände von vier Bibliotheken aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit. Darunter die älteste Aschaffenburger Bibliothek, die des ehemaligen Kollegiatstifts St. Peter und Alexander (gegr. 974). Außerdem die Bibliothek des Fraterherrenstift in Königstein im Taunus, welche wahrscheinlich nach dessen Auflösung 1540 in das Kollegiatstift kam. Desweiteren die Bibliothek des 1773 aufgelösten Jesuitenkollegs, sowie die Bibliothek des Präsidenten des Königlichen Kreisgerichts in Aschaffenburg Georg Adam Frh. von Kieningen (gest. 1816).


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