Otto Victor II Fürst von Schönburg-Waldenburg

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Otto Victor II. von Schönburg-Waldenburg (* 22. August 1882 in Potsdam; † 14. September 1914 bei Reims) war seit 1893 Fürst von Schönburg und Besitzer der Herrschaften Waldenburg (Sachsen), Lichtenstein und Stein und weiterer außersächsischer Ländereien.

Er studierte Rechtswissenschaft in Bonn und Leipzig und trat 1904 in das Leibgarde-Husarenregiment in Potsdam ein. Er unternahm Reisen nach Palästina, Ägypten, dem Sudan und Abessinien, von denen er Kunstwerke mitbrachte, die in die Sammlungen des Waldenburger Schlossmuseums eingingen. Er fiel im 1. Weltkrieg nahe Reims. Sein Bruder Günther folgte ihm als Fürst von Schönburg.

Von 1909 bis 1912 ließ er das Schloss Waldenburg aufwendig umbauen.

Provenienzmerkmal

Ermittelte Exemplare

Siehe auch

Literatur

  • Michael Wetzel, „Otto Victor II. von Schönburg“, in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. Online-Ausgabe: http://www.isgv.de/saebi/ (8.2.2021)

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