Maria Antonia, Sachsen, Kurfürstin

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Maria Antonia, Kurfürstin von Sachsen (* 18. Juli 1724 in München; † 23. April 1780 in Dresden) war eine Prinzessin aus dem Haus Wittelsbach (Bayern) und durch Heirat mit Friedrich Christian von Sachsen ab 1763 Kurfürstin von Sachsen.

Bibliothek

Maria Antonia von Sachsen war nicht nur Komponistin, Autorin und Übersetzerin von Erzählungen und Gedichten[1], sie baute auch eine Büchersammlung mit Schwerpunkten auf schöner Literatur, philosophischen Werken und religiösen Erbauungsbüchern auf, deren Umfang sich zum Zeitpunkt ihres Todes im Jahr 1780 auf ca. 10.000 Bände belief. Sie vermachte die Bibliothek ihrem zweitältesten Sohn Karl, der aber bereits im Jahr darauf verstarb. Kurfürst Friedrich August III. richtete daraufhin die Prinzliche Sekundogenitur-Bibliothek (Dresden) ein, in die nicht nur die Bibliothek Maria Antonias einging, sondern auch der Buchbesitz folgender zweitgeborener Prinzen. Besonders Prinz Anton sorgte für den Ausbau der Bibliothek.[2]

Provenienzmerkmal

Ermittelte Exemplare

SLUB Dresden:

SBB-PK:

HAAB Weimar im GBV:

Literatur

  • Edith Rothe, Geschichte der Secundogenitur-Bibliothek in Dresden, in: Philobiblon 17.2 (1973) S. 116–121.
  • Alois Schmid, „Maria Antonia Walburga“, in: Neue Deutsche Biographie 16 (1990), S. 198–200 Online-Version.
  • Alois Schmid, „Maria Antonia Walburga“ [Stand: 1.10.2004 ], in: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde e.V. Online-Ausgabe

Weblinks

GND-Normdaten

Einzelnachweise

  1. Schmid, „Maria Antonia Walburga“, in: Sächsische Biografie.
  2. Rothe, Geschichte der Secundogenitur-Bibliothek, S.116f.