Münzkabinett Berlin. Handbibliothek
Die Handbibliothek des Münzkabinetts Berlin war eine numismatische Fachbibliothek. Mit dem Aufbau der Bibliothek wurde 1770 begonnen. Im Jahr 1919 umfasste die Bibliothek etwa 5.000 Bände.[1] Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Bibliothek zusammen mit der numismatischen Sammlung von der Roten Armee in die Sowjetunion gebracht. Während die Münzsammlung 1958 nach Berlin zurückkehrte, blieb die Bibliothek verloren. Es wurde eine neue Fachbibliothek aufgebaut, deren Grundstock nach 1945 die Bibliothek der Staatlichen Münze Berlin bildete. Heute gehört das Münzkabinett und seine Bibliothek zu den Staatlichen Museen zu Berlin.
Inhaltsverzeichnis
Provenienzmerkmal
Ermittelte Exemplare
- Suche einer Provenienz im OPAC der Staatsbibliothek zu Berlin: %22Münzkabinett+Berlin+Handbibliothek%22
- Suche einer Provenienz im Verbundkatalog des GBV: %22Münzkabinett+Berlin+Handbibliothek%22
- Provenienzmerkmal in der Deutschen Fotothek: 71538358
Literatur
- Bernd Kluge, Das Münzkabinett – Museum und Wissenschaftsinstitut, Münzkabinett, Berlin 2004. [S. 88]
- Julius Menadier, Die Schausammlung des Münzkabinetts im Kaiser-Friedrich-Museum: eine Münzgeschichte der europäischen Staaten, Berlin 1919.
Weblinks
GND-Normdaten
Einzelnachweise
- ↑ Vgl. Menadier, Die Schausammlung, S. 36.