Karl-Marx-Universität Leipzig. Institut für Geschichte der Völker der UdSSR

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Das Institut für Geschichte der Völker der UdSSR wurde 1951 an der Universität Leipzig gegründet und hatte seinen Forschungsschwerpunkt in der Geschichte Südosteuropas der 1940er Jahre.

Im Jahr 1955 wurde das Institut in ein “Institut für Geschichte der europäischen Volksdemokratien“ umgewandelt. Nachdem eine vom Zentralkomitee der SED eingesetzte Kommission „revisionistische Ansätze“ in der Forschungsarbeit des Instituts feststellte, wurde das Institut 1966/67 aufgelöst.

Die Bibliothek des Instituts wurde aufgelöst. Einen Teil des Bestandes erhielt die Akademie der Wissenschaften in Berlin. Der Bestand an russischen Werken wurde größtenteils über das Zentralantiquariat in die BRD verkauft.

Provenienzmerkmal

Ermittelte Exemplare

Literatur

  • Lutz-Dieter Behrendt, Die Osteuropahistoriographie in der DDR. Das Beispiel Leipzig, in: Dittmar Dahlmann (Hg.), Hundert Jahre Osteuropäische Geschichte: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Stuttgart 2005, S. 183-194.

Siehe auch

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