Johann Carl Schott

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Johann Carl Schott (* 1672 in Heidelberg; † 12. Dezember 1717[1] in Berlin) war ein deutscher Antiquar, Numismatiker, Bibliothekar und Archäologe.

Provenienzmerkmal

Johann Carl Schott war Sekretär des preußischen Diplomaten Ezechiel Spanheim (1629-1710). 1702 wurde er zum Gehilfen und Nachfolger seines Onkels Lorenz Beger (1653-1705) an der Königlichen Bibliothek zu Berlin bestimmt. Seit 1702 war er mit der Verwaltung der 1701 vom preußischen König angekauften Spanheimschen Bibliothek betraut.

Schott versah die numismatischen Werke seiner Bibliothek mit umfänglichen hs. Anmerkungen und ergänzenden Münzzeichnungen[2] Ein Besitzkennzeichen für seine Bücher verwendete er dagegen wohl nicht, so dass die Herkunft nur anhand der Ergänzungen und Randbemerkungen Schotts erkennbar ist.

Schotts Bibliothek gelangte auf dem Erbwege an den Juristen und Historiker Johann Carl Conrad Oelrichs (1722-1798), der u.a. sämtliche numismatische Werke aus seinem Besitz der Bibliothek des Joachimsthalschen Gymnasiums vermachte.

Ermittelte Exemplare

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Weblinks

Einzelnachweise

  1. Nach Jöcher am 12. Dezember 1718.
  2. Einzelne Titel aufgeführt und beschrieben bei Oelrichs, Nachricht von seinen eigenen ...Manuscripten, Frankfurt a.d. Oder 1785, im 4. Brief.

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