Jüdische Gemeinde (Berlin)
Umschrift: Bibliothek der jüd. Gemeinde Berlin
Maße: 16x31mm
Motiv: ovaler Doppelrand
Zeitraum: ca. 1911-1938
Standort: Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz Bibliographische Daten
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde zu Berlin wurde 1898 gegründet und öffnete ihre Tore 1902 im Verwaltungsgebäude der Gemeinde in der Oranienburger Straße. Als das NS-Regime die Jüdische Gemeinde auflöste und die Bibliothek ihre Tätigkeit einstellen musste, hatte die Bibliothek 9 Außenstellen und umfasste etwa 100.000 Bände. Die Bibliothek der Jüdischen Gemeinde in der Oranienburger Straße blieb nach der „Reichskristallnacht“ 1938 geschlossen. Die Beschlagnahmung der Buchbestände erfolgte ab Juni 1939. Der größte Teil der Bibliothek ist heute verloren.
Im Jahre 1959 wurde mit dem Neuaufbau der Bibliothek im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in der Fasanenstraße begonnen. Nach der Vereinigung der Jüdischen Gemeinde im Jahr 1989 kam die 1974 gegründete Bibliothek in der Oranienburger Straße 28/29 dazu und wurde der Bibliothek im Gemeindehaus angeschlossen.
Provenienzmerkmale
Stempel
Stempel von Zweigstellen
Nummer
Widmung
Ermittelte Exemplare
- Suche im Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin
- Zahlreiche Exemplare wurden im Bestand der Zentral- und Landesbibliothek Berlin identifiziert: Datenbank LCA
- Germania Iudaica, Kölner Bibliothek zur Geschichte des Deutschen Judentums, 1967-1986 antiquarisch angekauft, siehe Datei:DE-KN125 Erstcheck Köln Germania Judaica problematische Provenienzen 2024.pdf