Institut für Internationale Politik und Wirtschaft
Das Institut für Internationale Politik und Wirtschaft (IPW) mit Sitz in Berlin (Ost) war das Leitinstitut für Imperialismusforschung in der DDR. Es wurde 1971 gegründet und trug von 1976 bis 1990 den Namen „Institut für Internationale Politik und Wirtschaft der DDR“. Das Institut ging auf Beschluss des ZK-Sekretariats der SED aus dem Deutschen Institut für Zeitgeschichte und dem Deutschen Wirtschaftsinstitut hervor.
Da Institut verfügte bis 1990 über eine Bibliothek mit 150.000 Bänden zur Zeitgeschichte nach 1945, ein Presseausschnitts-Archiv sowie ein Biographen-Archiv zu Personen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft der beiden deutschen Staaten ab 1946.
Das Presseausschnitts-Archiv ist heute im Zeitgeschichtlichen Archiv des Berlin-Brandenburger Bildungswerk e.V. zugänglich[1], das biographische Archiv wurde von der Bibliothek des Zentrums für Zeithistorische Forschungen in Potsdam übernommen.[2]
Inhaltsverzeichnis
Provenienzmerkmale
Ermittelte Exemplare
Siehe auch
- Vorgänger: Deutsches Institut für Zeitgeschichte (Berlin, Ost)
- Vorgänger: Deutsches Wirtschaftsinstitut
Literatur
- Michael B. Klein, Das Institut für Internationale Politik und Wirtschaft der DDR in seiner Gründungsphase 1971 bis 1974, Berlin 1999.
Weblinks
GND-Normdaten
Einzelnachweise
- ↑ Vgl. Website des ZgA Berlin.
- ↑ Vgl. Website ZZF