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Anna Amalia, Sachsen-Weimar-Eisenach, Herzogin (1739-1807)

Herzogin Anna Amalia, geb. Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel (Wikipedia), war seit 1756 mit Herzog Ernst August II. zu Sachsen-Weimar-Eisenach (1737-1758) verheiratet. Nach dem frühen Tod des Herzogs war sie bis 1775 als obervormundschaftliche Regentin eingesetzt, dann übernahm ihr älterer Sohn Karl August (1757-1828) die Regierungsgeschäfte. Ihre Bücher und Musikalien, insgesamt etwa 5.000 Bände, werden in der nach ihr benannten Herzogin Anna Amalia Bibliothek aufbewahrt.

Bartels, Adolf (1862-1945)

Der mehrere tausend Bücher umfassende Nachlass des völkisch-nationalen Autors Adolf Bartels (Wikipedia) wurde beim Brand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek im Jahr 2004 weitgehend zerstört.

Ernst August, Sachsen-Weimar, Herzog (1688-1748)

Herzog Ernst August (Wikipedia) war seit 1707 Mitregent und seit 1728 Alleinregent von Sachsen-Weimar und ab 1741 auch von Sachsen-Eisenach. Er hinterließ seine Büchersammlung der heutigen Herzogin Anna Amalia Bibliothek.

Göchhausen, Louise Ernestine Christiane Juliane von (1752-1807)

Louise von Göchhausen (Wikipedia) war seit 1775 Gesellschafterin der Herzogin Anna Amalia von Sachsen-Weimar-Eisenach und seit 1783 erste Hofdame. Berühmtheit in der Literaturgeschichte erlangte sie vor allem durch ihre im Jahre 1887 von Erich Schmidt aufgefundene Abschrift des "Urfaust", die das früheste erhaltene zusammenhängende Manuskript der Faust-Dichtung Goethes darstellt.

Goethe, Johann Wolfgang von (1749-1832)

Goethes Privatbibliothek ist in Weimar aufgestellt.

Karl Alexander, Sachsen-Weimar-Eisenach, Großherzog (1818-1901)

Karl Alexander (Wikipedia), Sohn von Großherzog Karl Friedrich und der Zarentochter Maria Pawlowna, regierte ab 1853 das Großherzogtum.
Im Blog der KSW können Sie verschiedene Beiträge nachlesen:
Carl Alexander: Dynastie und Ausbildung,
Carl Alexander und Japan,
Das Silberne Zeitalter auf dem Vorsatzblatt und
Brief Franz Liszts an Großherzog Carl Alexander erworben.

Kulturgutentziehungen 1933-1945

Türck, Hermann (1856-1933)

Der am 30. April 1933 in Weimar verstorbene Privatgelehrte Dr. phil. Hermann Türck hinterließ seiner Tochter, der Studienreferendarin Dr. phil. Susanne Türck, seine Bibliothek. Frau Dr. Susanne Türck sah sich aufgrund ihrer jüdischen Herkunft 1933 zur Emigration nach England gezwungen. Die Thüringische Landesbibliothek und die Weimarer Goethe-Gesellschaft erwarben Bücher aus dem Nachlaß von Dr. Hermann Türck.
"Der Fall Dr. Susanne Türck" im Blog der KSW.

Kulturgutentziehungen 1945-1990

Reuss-Ebersdorf

Die Bibliothek der Familie Reuß zu Ebersdorf wurde im Zuge der Bodenreform enteignet. Hier finden Sie die im Online-Katalog nachgewiesenen Bände der Bibliothek.

Vom Stein Zum Altenstein

Die Dienst- und Privatbibliothek von Karl Freiherr Vom Stein Zum Altenstein wurde 1945 im Rahmen der Bodenreform enteignet.

Wintzingerode-Bodenstein

Die Bibliothek des Adelgeschlechts Wintzingerode kam im Zuge der Bodenreformenteignung nach Weimar.

Luckwald, Anni (Wirkungsdaten: 1896-1907)

Anni Luckwalds Autogramm und ein ihr gewidmeter Widmungseintrag findet sich in zwei Büchern, die 1937/1938 als Geschenke der Weimarer Volksbücherei in den Bestand der Thüringischen Landesbibliothek gelangten.

Reuss-Ebersdorf

siehe unter Kulturgutentziehungen 1945-1990

Türck, Hermann (1856-1933)

siehe unter Kulturgutentziehungen 1933-1945

Vom Stein Zum Altenstein

siehe unter Kulturgutentziehungen 1945-1990

Wintzingerode-Bodenstein

siehe unter Kulturgutentziehungen 1945-1990



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