Goethe-Universität Frankfurt am Main. Institut für Sozialforschung

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Das Institut für Sozialforschung (IfS) ist an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main ansässig und wurde 1923 gegründet.

Geschichte des Instituts für Sozialforschung

Die Idee zur Gründung des Instituts geht auf Felix Weil zurück, der zusammen mit seinem Vater Hermann Weil, einem Großkaufmann im Getreidehandel, die Finanzierung für das Institut stiftete. Damit war das Institut zwar der Universität angegliedert, aber größtenteils unabhängig.

Durch das Institut sollten die Sozialwissenschaften in der universitären Lehre stärker repräsentiert sein. In den Anfängen lagen die thematischen Schwerpunkte vor allem in der Theorie und Geschichte des Sozialismus und der Arbeiterbewegung. Das schloss auch eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Marxismus ein und knüpfte dadurch an aktuelle Politik an. Als Max Horkheimer 1930 die Leitung des Instituts übernahm, entwickelte sich die thematische Ausrichtung weiter und das Institut wurde als sogenannte Frankfurter Schule zum intellektuellen Zentrum der „Kritischen Theorie“.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 wurde das Institut von der Geheimen Staatspolizei wegen „staatsfeindlicher Tendenzen“ aufgelöst.[1] Das Institut konnte seine Arbeit danach im Ausland fortsetzen, denn bereits 1931 wurde das Stiftungsvermögen zur Finanzierung des Instituts nach Holland transferiert und eine Zweigstelle in Genf und damit außerhalb der Reichsgrenzen errichtet. Dieses Vorgehen ermöglichte, die Geschäftsstelle des Instituts 1934 nach New York zu verlegen und der Columbia University anzugliedern, bis 1946 Vertreter der Stadt Frankfurt mit dem Angebot an Max Horkheimer herantraten, mit dem Institut für Sozialforschung nach Frankfurt am Main zurückzukehren. Im Jahr 1951 wurde das Institut dort schließlich als private Stiftung mit öffentlichen Mitteln wieder eröffnet.

Bücherei des Instituts für Sozialforschung

Zu den unmittelbaren Aufgaben des Instituts zählte seit seiner Gründung auch der Aufbau einer Bibliothek mit sozialwissenschaftlicher Literatur und einschließlich einer Sammlung der Veröffentlichungen sozialer Verbände wie auch internationaler Zeitschriften und Tageszeitungen. Daraus ging eine Spezialbibliothek für Sozialismus und Kommunismus hervor, die auch Flugschriften, Broschüren und Materialien kommunistischer Organisationen einschloss, ebenso wie einen großen Teil an russischer Literatur.
Die Bibliothek verfügte zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung bereits um einen Grundbestand von ca. 10.000 Bänden. Davon stammten ca. 8.000 Bände aus der Privatbibliothek des Soziologen Kurt Albert Gerlach (1886–1922), der die Institutsleitung übernehmen sollte, dann aber vorzeitig verstarb. Erster Institutsleiter wurde stattdessen Carl Grünberg(1861–1940), der den Ausbau der Bibliothek intensiv vorantrieb, sodass der Bestand Ende der 1920er Jahre auf 40.000 Bände angewachsen war.[2]

Zu den Provenienzmerkmalen der Bibliothek des Instituts für Sozialforschung zählen die Stempel „Institut für Sozialforschung“ oder „Bücherei des Instituts für Sozialforschung Frankfurt a. M.“ in den Bänden. In den überwiegenden Fällen lässt sich in den Bänden außerdem noch eine von der Bücherei des Instituts für Sozialforschung vergebene Signatur und Zugangsnummer nachvollziehen. Die Zugangsnummer wurde häufig mit Bleistift auf dem Titelblatt vermerkt und setzte sich aus einer zweistelligen Jahreszahl und einer laufenden Nummer zusammen. Ab 1928 sind auch Zugangsnummern nachgewiesen, denen einen „r“ vorangestellt ist (z.B. 30:r199). Die These ist bisher, dass diese Zugangsnummern für russischsprachige Titel verwendet wurden, die auf diese Weise für eine gesonderte Bearbeitung gekennzeichnet wurden. [3]

Auswahl an Vorprovenienzen im Bestand der Bibliothek des Instituts für Sozialforschung:

Beschlagnahme 1933

Nicht nur das Institut, sondern auch die dazugehörige Bibliothek wurde 1933 von der Geheimen Staatspolizei als „staatsfeindlich“ eingestuft. Am 13. März wurde die Bücherei des Instituts für Sozialforschung geschlossen und im Mai 1933 zugunsten des Preußischen Staates beschlagnahmt. Noch im April 1935 bemühte sich Max Horkheimer von London aus um die Herausgabe der Bibliothek, stellte seine vergeblichen Versuche aber im Juli 1936 ein.

Zunächst wurde Richard Oehler, Direktor der Gesamtverwaltung der Frankfurter Bibliotheken, mit der Sichtung des Bestandes beauftragt. Er stellte fest, dass es sich bei etwa einem Drittel der Bände um „staatsfeindliche und zersetzende Literatur“ handelte.[4]

Die als „unbedenklich“ eingestuften Bücher wurden an Instituts- und Seminarbibliotheken der Frankfurter Universität abgegeben.[5] Die „staatsfeindliche und zersetzende Literatur“[6] ließ das Reichs- und Preußische Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung an die Preußische Staatsbibliothek übergeben, welche beschlagnahmte Bestände in den eigenen Bestand aufnahm oder gegebenenfalls an andere wissenschaftliche Bibliotheken weiterleitete. Dieses Vorgehen wurde später in einem Erlass vom 27. März 1934, der auf die Gesetze zur „Einziehung kommunistischen und sogenannten volksfeindlichen Vermögens“ folgte, festgeschrieben.[7]

Da ein alphabetischer Katalog der Bibliothek nicht mehr verfügbar war, erhielt die Preußische Staatsbibliothek im Jahr 1936 nur eine vorläufige und sehr grobe Übersicht über ca. 20.000 Bände und Flugschriften, die übergeben werden sollten.[8] Die Staatsbibliothek sprach sich aufgrund des Wertes dieser Spezialbibliothek mit ausländischer und vor allem russischer Literatur inklusive einer Sammlung von revolutionären Flugschriften dafür aus, den gesamten Bestand zu übernehmen.

Die marxistischen Schriften im Bestand der Bibliothek des Instituts für Sozialforschung waren aber auch für den Sicherheitsdienst der SS interessant, dessen Zentralbibliothek sich zu dieser Zeit gerade im Aufbau befand. Deshalb ersuchte der Leiter des Geheimen Staatspolizeiamtes Berlin am 12. März 1936 darum, die Literatur der Bücherei des Instituts für Sozialforschung „für dienstliche Zwecke“ der Zentralbibliothek des Sicherheitshauptamtes zu überlassen.[9] Das Reichs- und Preußische Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung wies die Preußische Staatsbibliothek daraufhin an, zu prüfen, welche Werke aus dem Bestand der Bibliothek des Instituts für Sozialforschung bereits im eigenen Bestand vorhanden waren, um die Dubletten mit der Zentralbibliothek des Sicherheitshauptamtes zu tauschen.

Am 8. Januar 1937 erhielt die Preußische Staatsbibliothek 418 Pakete aus Frankfurt mit Bänden aus der Bibliothek des Instituts für Sozialforschung, die zunächst im Keller aufbewahrt wurden. Zu dem vorgesehenen Dublettentausch kam es schließlich erst im Jahr 1938. Die Preußische Staatsbibliothek überließ der Zentralbibliothek des Sicherheitshauptamtes in diesem Zuge 750 Dubletten aus dem Bestand der Bibliothek des Instituts für Sozialforschung und erhielt im Gegenzug beschlagnahmte freimaurerische Schriften.[10]

In der Preußischen Staatsbibliothek wurde 1937 mit der Einarbeitung der beschlagnahmten Bibliothek in den eigenen Bestand begonnen und zunächst "632 Bände […] in Zugangslisten verzeichnet." [11] Diese Bände wurden in einem separat angelegten Akzessionsjournal verzeichnet und erhielten IfS-Zugangsnummern bzw. IfS Z -Zugangsnummern bei Zeitschriften. Die Zugangsnummern wurden in den Bänden vermerkt und erreichen die laufende Nummer 1.279 bzw. Z 93. Ein großer Teil der Bände aus dem Bestand der Bücherei des Instituts für Sozialforschung blieb demnach unbearbeitet.

Nach 1945

In der Preußischen Staatsbibliothek kam es im Zweiten Weltkrieg zu Bestandsauslagerungen. Mindestens 98 Titel aus dem Institut für Sozialforschung – im Alphabethischen Katalog der Staatsbibliothek mit der charakteristischen IfS-Zugangsnummer versehen – sind Kriegsverluste und ihr Verbleib ist größtenteils ungeklärt. Zwei ausgelagerte Bände gelangten nach Kriegsende in die Universitätsbibliothek Warschau und wurden 1965 von dort im Rahmen der „Rückführung von Beständen aus Polen“ an die Deutsche Staatsbibliothek in Ost-Berlin zurückgegeben.[12]

Der umfangreiche unbearbeitete Bestand in der Staatsbibliothek wurde nicht ausgelagert, sondern verblieb bis Kriegsende in den Kellern des Bibliotheksgebäudes Unter den Linden. Nach 1945 wurden einige wenige Bände mit der Lieferantenangabe „Alter Bestand“ eingearbeitet. Zu vermuten ist, dass der Großteil der unbearbeiteten IfS-Bände aus den Kellern des Gebäudes Unter den Linden an das 1949 in Berlin gegründete Marx-Engels-Lenin-Institut (später Institut für Marxismus-Leninismus) für den Aufbau einer Bibliothek abgegeben wurden (heute im Bestand der Bibliothek der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO) im Bundesarchiv).[13]

Was die an das Reichssicherheitshauptamt abgegebenen Dubletten aus der Bibliothek des Instituts für Sozialforschung betrifft, so sichtete die „Bergungsstelle für wissenschaftliche Bibliotheken“ 1945 das Depot des RSHA in der Emser Straße und in der Eisenacherstraße (Bergungsaktion 15). Von dort wurden später Bände an die Berliner Stadtbibliothek weiterverteilt und gelangten so in die heutige Zentral- und Landesbibliothek Berlin.

Weitere Bände des Instituts für Sozialforschung gelangten aus dem Depot des RSHA in den Besitz von Alfred Weiland, der im Jahr 1945 Mitarbeiter der Bergungsstelle gewesen war. Die Privatsammlung Weilands wurde 1979 von der Freien Universität Berlin erworben, sodass auf diesem Weg Bände aus dem Institut für Sozialforschung in die Universitätsbibliothek gelangten.[14]

Im Jahr 1951 gaben die Frankfurter Universitätsinstitute die übernommenen Bestände soweit noch identifizierbar an das nach Frankfurt zurückgekehrte Institut für Sozialforschung zurück.[15]

Material wie Flugblätter, Zeitungen und Zeitschriften, Broschüren, Plakate etc. aus dem Archiv des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt – darunter auch Material aus dem 1925 aufgelösten Sozialwissenschaftlichen Archiv (Berlin) – gelangte nach 1945 in das Zentrale Parteiarchiv der SED (heute in der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv).[16]

Provenienzmerkmale

Bücherei des Instituts für Sozialforschung

Stempel

Zugangsnummern der Institutsbücherei

Signaturen

Stempel des Instituts für Sozialforschung

Stempel des Institutsarchivs

Zugangsnummer der Preußischen Staatsbibliothek

Autogramm

Gesamtansicht - Beispiele

Standort: Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz

Bibliographische Daten, PPN = 15263858X

Ermittelte Exemplare

Aus der Konkurrenz verschiedener Institutionen um den beschlagnahmten Bibliotheksbestand und aus dem Dublettentausch bzw. der Dublettenaussonderung folgte, dass sich die Bibliothek des Instituts für Sozialforschung zerstreute. Hinzu kommen Kriegsverluste nach der Auslagerung von Beständen und die zu vermutende Abgabe des unbearbeiteten Bestandes aus der Preußischen Staatsbibliothek an die Bibliothek des Instituts für Marxismus-Leninismus.
Vor diesem Hintergrund haben die systematischen Recherchen nach NS-Raubgut im Druckschriftenbestand der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz[17] (in der die zwei Nachfolgeinstitutionen der Preußischen Staatsbibliothek nach der Wiedervereinigung Deutschlands zusammengeführt wurden) bisher 536 Bände ergeben, die aus der Bibliothek des Instituts für Sozialforschung stammen und am 9. August 2018 an das Institut für Sozialforschung restituiert wurden.

Einige Bände erhielt nach 1945 die Zentralstelle für wissenschaftliche Altbestände (ZwA), die seit 1953 Dubletten und unbearbeitete Bücher an andere Bibliotheken in der DDR verteilte (wie zum Beispiel an die UB Leipzig). In den 1990er Jahren kam es im Zuge der Auflösung der ZwA bereits zu formlosen Restitutionen an das Institut für Sozialforschung.

Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin restituierte im Februar und Dezember 2012 zwei Bücher an das Institut für Sozialforschung, die nach Kriegsende aus dem Depot des Reichssicherheitshauptamtes über die Bergungsstelle in den Bestand der Berliner Stadtbibliothek gelangt waren. Auch die Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin restituierte im Januar 2015 und Mai 2016 Bände an das Institut für Sozialforschung, darunter auch Bände aus der Außenstelle des Instituts für Sozialforschung in Genf.

Die systematischen Recherchen nach NS-Raubgut im Bestand der Herzogin-Anna-Amalia Bibliothek in Weimar (den diese von ihren Vorgängerinstitutionen übernahm) – unter anderem im Rahmen des Projektes Forschungssammlung NS-Raubgut in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek– ergaben bisher ca. 7 Titel mit der Provenienz des Frankfurter Instituts für Sozialforschung.

Die systematische Suche der Bibliothek der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO) im Bundesarchiv nach NS-Raubgut in der ehemaligen Bibliothek des Instituts für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED ergab bisher ca. 2.200 Titel, die aus der Bibliothek des Instituts für Sozialforschung stammen. Am 9. August 2022 und in den Jahren 2023 und 2024 wurden bereits Bände an das Institut für Sozialforschung restituiert.[18]

Literatur

  • Cornelia Briel, Beschlagnahmt, erpresst, erbeutet. NS-Raubgut, Reichstauschstelle und Preußische Staatsbibliothek zwischen 1933 und 1945, Berlin 2013. [v. a. S. 193ff.]
  • Detlef Brunner, Das Sozialwissenschaftliche Archiv in Berlin: Ein Beitrag zur Geschichte der „Sammlung Universität Frankfurt“, in: Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung 28.1 (1992), S. 62–76.
  • Martin Jay, Dialektische Phantasie. Die Geschichte der Frankfurter Schule und des Instituts für Sozialforschung 1923–1950, Frankfurt am Main 1976.
  • Paul Kluke, Die Stiftungsuniversität Frankfurt am Main 1914–1932, Frankfurt a. M. 1972.
  • Paul Kluke, Das Institut für Sozialforschung, in: Wolf Lepenies (Hg.): Geschichte der Soziologie, Bd. 2, Frankfurt am Main 1981, S. 390–429.
  • Sylvia Kubina, Die Bibliothek des Berliner Rätekommunisten Alfred Weiland (1906–1978), Berlin 1995.
  • Ulrike Migdal, Die Frühgeschichte des Frankfurter Instituts für Sozialforschung, Frankfurt a. M., New York 1981.
  • Michaela Scheibe, Vernichtung durch Verteilung: Zum Schicksal geraubter Büchersammlungen, in: Klaus G. Saur, Martin Hollender (Hg.), Selbstbehauptung – Anpassung – Gleichschaltung – Verstrickung. Die Preußische Staatsbibliothek und das deutsche Bibliothekswesen 1933-1945, Frankfurt am Main 2014 (Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Sonderbände 113), S. 219–235.
  • Michaela Scheibe, Friederike Willasch, Sozialistica in der Preußischen Staatsbibliothek – eine Spurensuche, in: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 5 (2019), S. 214–224.
  • Gunzelin Schmid Noerr, Frankfurter Geschichten 1933 – Aus den Akten eines Gleichschalters: Das Institut für Sozialforschung und die Frankfurter Volksbüchereien als Horte der „jüdisch-marxistischen Zersetzung“, in: Leviathan 23/1 (1995), S. 13-26.
  • Werner Schroeder, Strukturen des Bücherraubs. Die Bibliotheken des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA), ihr Aufbau und ihr Verbleib, in: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie 51.2004, S. 316–324.

Weblinks

GND-Normdaten

Einzelnachweise

  1. Jay, Dialektische Phantasie, S. 48
  2. Vgl. Migdal, Frühgeschichte, S. 52, 108; Kluke, Das Institut für Sozialforschung, S. 394 f.

  3. Vgl. Scheibe, Willasch, Sozialistica, S. 220.
  4. Vgl. Briel, Beschlagnahmt, erpresst, erbeutet, S. 162 ff., 194 f.
  5. SBB-PK, Historische Akten, III K.2, Bd. 4, S. 71, zit. n.: Briel, Beschlagnahmt, erpresst, erbeutet, S. 194
  6. SBB-PK, Historische Akten, III K.2, Bd. 4, S. 110, zit. n.: Briel, Beschlagnahmt, erpresst, erbeutet, S. 195
  7. Vgl. Briel, Beschlagnahmt, erpresst, erbeutet, S. 162ff.
  8. Vgl. Scheibe, Willasch, Sozialistica, S. 221. Vgl. auch Jahresbericht der Preußischen Staatsbibliothek 1936, Berlin u.a. 1937, S. 21.
  9. SBB-PK, Historische Akten, III K.2, Bd. 4, S. 110, zit. n.: Briel, Beschlagnahmt, erpresst, erbeutet, S. 195.
  10. Ausführlich nach den Akten der Preußischen Staatsbibliothek dargestellt bei: Briel, Beschlagnahmt, erpresst, erbeutet, S. 187-188, 194-198.
  11. Jahresbericht der Preußischen Staatsbibliothek 1937, Berlin u.a. 1938, S. 25.
  12. Vgl. Scheibe, Willasch, Sozialistica, S. 222.
  13. Vgl. Scheibe, Willasch, Sozialistica, S. 221ff.; Scheibe, Vernichtung durch Verteilung, S. 235.
  14. Kubina, Bibliothek, S. 23 f., 90 ff.
  15. Vgl. Brunner, Das Sozialwissenschaftliche Archiv, S. 76.
  16. Vgl. BArch RY 22.
  17. Siehe dazu ausführlich das Forschungsprojekt Transparenz schaffen: Recherche, Erschließung und überregionaler Nachweis von NS-Raubgut im Druckschriftenbestand der Staatsbibliothek zu Berlin
  18. Zum Fortschritt der Recherchen im Bundesarchiv vgl. die Berichte der Direktorin der Stiftung zur Sitzung des Kuratoriums, digital verfügbar unter https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Artikel/Ueber-uns/Organisation/Unterseiten-SAPMO/sapmo-kuratorium.html.