Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer

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Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ist eine deutsche Gewerkschaft, die im Jahr 1919 aus dem 1867 gegründeten Verein Deutscher Lokomotivführer hervorging. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 nahm die Gewerkschaft wieder den Namen „Verrein deutscher Lokomotivführer“ an. Dennoch wuchs der Druck auf die Gewerkschaft, die schließlich 1937 zerschlagen wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gründeten sich 1946 in den westlichen Besatzungszonen erste Ortsverbände der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer, bevor 1949 der Beitritt zum Deutschen Beamtenbund beschlossen wurde. In der DDR erfolgte die Gründung der GDL 1990 als erste freie Gewerkschaft. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands folgte der Zusammenschluss zu einer gesamtdeutschen Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer.

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