Franz-Mehring-Bibliothek

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Die Franz-Mehring-Bibliothek war eine Fachbibliothek mit Schwerpunkt auf der Literatur zur Geschichte der internationalen und deutschen Arbeiterbewegung.

Die Bibliothek wurde 1946 gegründet und nach Franz Mehring benannt, stand aber in keinem Zusammenhang mit dessen Nachlass und Privatbibliothek. Die Franz-Mehring-Bibliothek wurde im Jahr 1950 der Berliner Stadtbibliothek angegliedert. Im Jahr 1967 wurde der Ausbau der Sammlung eingestellt.

Der Bestand der Bibliothek baute hauptsächlich auf nach dem Ende der Zweiten Weltkriegs als „herrenlos“ betrachteten Büchern auf, darunter auch Bücher aus ehemaligen Gewerkschaftsbibliotheken, die durch die Bergungsstelle für wissenschaftlichen Bibliotheken aus verbliebenen Depots in Berlin zusammengetragen wurden.

Provenienzmerkmal

Ermittelte Exemplare

Siehe auch

Literatur

  • „Berliner Stadtbibliothek“, in: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Digitalisiert von Günter Kükenshöner. Hrsg. von Bernhard Fabian. Hildesheim: Olms Neue Medien 2003.[v.a. Abs 2.83 und 2.84]. Online-Version
  • Annette Gerlach, Provenienzrecherchen im Bestand der Zentral- und Landesbibliothek Berlin , in: Bibliothek. Forschung und Praxis, 34.1 (2010), S. 57-59. https://doi.org/10.1515/bfup.2010.008

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Einzelnachweise