Fürstlich Putbus'sche Bibliothek

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Die Fürstlich Putbus’sche Bibliothek war die Bibliothek der Familie zu Putbus, ansässig auf der Insel Rügen.

Bekannt ist, dass Wilhelm Malte I. dem von ihm 1836 gegründeten Gymnasium in Putbus seine rund 10.000 Bände umfassende Bibliothek schenkte, die auf Schloss Putbus aufgestellt blieb. Im Dezember 1866 wurde diese Bibliothek bei einem Brand bis auf wenige Werke vernichtet.[1] Daneben bestand wohl noch eine Handbibliothek von 2.000 Bänden.

Das Schloss Putbus verblieb bis 1944 im Besitz der Familie zu Putbus. Im Zuge der Bodenreform und der Sicherstellung der Bibliotheken in Vorpommern, wurden ab 1946/47 Reste der Bibliothek auf Schloss Putbus nach Greifswald überführt und für den Wiederaufbau von Bibliotheken und Sammlungen nach dem Zweiten Weltkrieg verwendet.[2]

Provenienzmerkmal

Ermittelte Exemplare

SBB-PK Berlin:

SLUB Dresden:

Quelle

  • Programm des Königlichen Pädagogiums zu Putbus. Putbus 1866. [S.40f.]

Literatur

  • Hans Meier zu Eissen, Der Bücherraub in der DDR. Die ostdeutschen Adels- und Gymnasial-Bibliotheken 1945 – 1989, Münster 2007. [hier S. 274]

Weblinks

GND-Normdaten

Einzelnachweise

  1. Vgl. Programm des Königlichen Pädagogiums zu Putbus, Putbus 1866, S. 40–41.
  2. Vgl. Christine Petrick, „Universitätsbibliothek Greifswald“, [Stand: Juni 1995], in: Bernhard Fabian (Hg.), Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Digitalisiert von Günter Kükenshöner, Hildesheim: Olms Neue Medien 2003. Online-Version