Elfriede Suessmann

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Elfriede Süßmann, geb. Barber (* 10.12.1889 in Wilhelmshöhe in Schlesien; † 22.10.1942 in Riga) war eine deutsche Jüdin wohnhaft in Berlin-Wilmersdorf, die 1942 nach Riga deportiert und ermordet wurde.

Leben

Im Oktober 1942 sind Ernst, Elfriede und Franziska Süßmann noch als Untermieter bei dem Kunsthändler Arnold Blumenreich und seiner Familie in der Solingerstr. 6 in Berlin nachgewiesen[1].
Im gleichen Monat wurden Arnold Blumenreich und seine Frau nach Theresienstadt deportiert. Elfriede Süßmann wurde am 19.10.1942 mit Transport 21 von Berlin nach Riga deportiert und starb dort am 22.10.1942.
Der zurückgelassene Besitz beider Familien wurde am 25.03.1943 bei Rudolf Harms versteigert[2].

Provenienzmerkmal

Ermittelte Exemplare

Ein in der Staatsbibliothek zu Berlin identifiziertes Buch mit dem Namenszug "Elfriede Süßmann" wurde bereits im Oktober 1935 vom Oberbürgermeister von Lünen (Westfalen, Regierungsbezirk Arnsberg) als beschlagnahmt an die Preußische Staatsbibliothek überwiesen[3]. Wie das Buch nach Westfalen kam, ist unklar.

Links

GND-Normdaten

Einzelnachweise

<references>
  1. Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Rep. 36 A II 3700 Bl. 2v.
  2. Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Rep. 36 A II Nr. 3695 Bl. 29.
  3. Schreiben des Oberbürgermeisters als Ortspolizeibehörde Lünen vom 28.10.1935, SBB-PK, Historische Akten, Akten A62, Arnsberg.