Direction générale des affaires culturelles. Bibliothèque

Aus ProvenienzWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Direction Générale des Affaires Culturelles (DGAC) ging nach der Verabschiedung des Besatzungstatuts im April 1949 aus der Direction de l’Education Publique der Militärregierung hervor. Der Sitz der DGAC wurde im Oktober 1949 von Baden-Baden nach Mainz verlegt. Die Umbenennung zog auch eine Verlagerung der Arbeitsschwerpunkte nach sich. Statt (Um-)Erziehung stand nun die Verbreitung der französischen Sprache und Kultur im Vordergrund. Die französische Kulturarbeit weitete sich in diesem Zuge auf die gesamte Bundesrepublik aus. Zu den Abteilungen der DGAC gehörte auch der Service du Livre et de la Documentation, dem eine Bibliothek angehörte. Die DGAC wurde bis 1951 von Raymond Schmittlein und danach von Henry Spitzmuller geleitet. Nach 1955 wurde die DGAC in die Kulturabteilung der aus dem Französischen Hochkommissariat hervorgegangenen französischen Botschaft integriert.

Provenienzmerkmal

Ermittelte Exemplare

Literatur

  • Jacqueline Plum, Französische Kulturpolitik in Deutschland 1945-1955. Jugendpolitik und internationale Beziehungen als Impulse für Demokratisierung und Verständigung, Wiesbaden 2007.
  • Margarete Mehdorn, Französische Kultur in der Bundesrepublik Deutschland. Politische Konzepte und zivilgesellschaftliche Initiativen 1945–1970, Köln, Weimar 2009.

GND-Normdaten