Deutsches Institut für Zeitgeschichte (Berlin, Ost)

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Das Deutsche Institut für Zeitgeschichte (DIZ) war eine von 1949-1971 existierende DDR-Einrichtung, die über zahlreiche Sammlungen aus der Weimarer Republik und der NS-Zeit verfügte. Sie galt daher als eine der bedeutendsten Forschungseinrichtungen zur deutschen Zeitgeschichte seit 1871. Im Jahre 1971 ging das Institut in das neu gegründete Institut für Internationale Politik und Wirtschaft (IPW) auf.

Bestandsgeschichte

Restbestände der Reichstagsbibliothek, sowie der Bibliothek des Reichspostministeriums, des Auswärtigen Amtes und des Zeughauses kamen in die Bibliothek des DIZ. Diese Bestände bestanden noch bis zum Ende der 1960er Jahre in der Bibliothek des DIZ, wurden dann aber an die Zentralstelle für Wissenschaftliche Altbestände (ZWA) an der Deutschen Staatsbibliothek in Berlin Unter den Linden abgegeben.

NS-Raubgut

In der Bibliothek des DIZ befanden sich auch vom NS-Regime geraubte Bibliotheksbestände. Belegt sind bislang Zeitschriftenbände aus der Bibliothek der Jüdischen Gemeinde Berlin, die vom DIZ abgegeben wurden und in die Deutsche Staatsbibliothek gelangten.

Provenienzmerkmale

Ermittelte Exemplare

Literatur

  • Klein, Michael B., Das Institut für Internationale Politik und Wirtschaft der DDR in seiner Gründungsphase 1971 bis 1974, Berlin 1999 (Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung 70). - Zugl.: Erlangen, Nürnberg, Univ., Diss., 1997. - ISBN 3-428-09342-9

Siehe auch

Weblinks

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