Deutsche Akademie der Künste zu Berlin
Die Deutsche Akademie der Künste zu Berlin war ab 1950 die zentrale Kunstakademie der DDR.
Die Akademie umfasste verschiedene Bereiche, darunter Literatur und Sprachpflege, Bildende Kunst, Musik und Darstellende Kunst.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Die Akademie ging zurück auf die von Kurfürst Friedrich III., später Friedrich I. König von Preußen, im Jahr 1696 in Berlin gegründeten Kunstakademie. Die Akademie durchlief im Laufe der Jahrhunderte Veränderungen und Reformen. Unter dem NS-Regime bezog die Akademie der Künste zuletzt das Kronprinzenpalais, das während des Zweiten Weltkrieges weitestgehend zerstört wurde. Nach Kriegsende war die Akademie nicht mehr arbeitsfähig und mit der folgende Teilung Berlins entstand 1950 in Ostberlin die „Deutsche Akademie der Künste“, ab 1974 „Akademie der Künste der DDR“. Zum ersten Präsidenten wurde der aus der Emigration zurückkehrende Schriftsteller Arnold Zweig ernannt. Im Westen wurde 1954 eine Akademie unter der Präsidentschaft von Hans Scharoun konstituiert. Nach der deutschen Wiedervereinigung wurden die beiden Akademien im Jahr 1993 zu einer neukonstituierten Akademie der Künste vereinigt.
Provenienzmerkmal
Kunstarchiv
Bibliothek
Ermittelte Exemplare
SBB-PK Berlin:
SLUB Dresden:
Siehe auch
Literatur
- Hans Gerhard Hannesen, Die Akademie der Künste in Berlin – Facetten einer 300jährigen Geschichte, Berlin 2005.