David Sander (Gießen)

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David Sander war Oberrabbiner in Gießen, (* 1867 in Kurnik/Posen; † 1939 in Gießen).

Leben

David Sander studierte von 1888 bis 1895/96 in Breslau. 1894 erfolgte die Promotion in Erlangen. Anschließend war er von 1895-1896 als zweiter Stadtrabbiner und Religionslehrer in Karlsruhe tätig. Ab 1897 bis zu seinem Tod 1939 war er Bezirksrabbiner von Oberhessen in Gießen.
1942 wurde die Witwe von David Sander, Johanna Sander, von der Gestapo verhaftet und nach Theresienstadt deportiert. Die Bibliothek von David Sander wurde von der Gestapo aus dem Fenster der Wohnung der Familie geworfen. Später gelangte sie durch den "Reichsbund Deutsche Familie" in die Universitätsbibliothek Gießen.


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