Bibliothek zur Erforschung der Judenfrage

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Das Institut zur Erforschung der Judenfrage war zwischen 1939 und 1945 eine parteipolitische Einrichtung der NSDAP mit Sitz in Frankfurt am Main (Bockenheimer Landstraße 68/70). Das Institut unterhielt eine Bibliothek, die vor allem aus geraubten Buchbeständen bestand. Dem bereits vor Kriegsbeginn eingebrachten Bestand aus der gut 40.000 Bände umfassenden Frankfurter Judaica- und Hebraica-Sammlung folgten mithilfe der Rauborganisation „Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg“ zahlreiche Schriften, Buchsammlungen und Bestände aus Archiven und Bibliotheken aus den besetzten Gebieten. Um die Bestände vor Bomben und Brand zu sichern, wurden diese ab Herbst 1943 nach Hungen verlegt.

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