Bibliothek der Grafen Schönborn-Buchheim (Wien)

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Die Bibliothek der Grafen von Schönborn-Buchheim war eine Adelsbibliothek, deren Aufbau Ende des 18. Jahrhunderts begann. Im Jahr 1823 belief sich die Sammlung auf ca. 20.000 Bände, deren Schwerpunkt auf Reisebeschreibungen lag.[1] Die Bibliothek war zu Anfang im Palais der Grafen von Schönborn-Buchheim in der Renngasse 4 in Wien und später auf Schloss Schönborn bei Wien untergebracht.

Die Bibliothek wurde in vier Auktionen in den Jahren 1993 (14. April und 12. Oktober) und 1994 (19. April und 11. Oktober) durch das Auktionshaus Reiss & Auvermann versteigert. Darunter befanden sich Atlanten, Reisebeschreibungen, geographische und historische Werke (insgesamt 972 Positionen), Literatur des 16. bis 19. Jahrhunderts (650 Positionen), Werke der Sachgebiete Wirtschafts- und Staatswissenschaft (300 Titel), Geschichte, Archäologie, Philosophie, Theologie, Naturwissenschaften, Botanik-Zoologie, Architektur, Kunst, sowie Rechtsbücher des 15. bis 19. Jahrhunderts, Alte Drucke und Handschriften.[2] Kennzeichen der Bibliothek der Grafen von Schönborn-Buchheim war Ende des 20. Jahrhunderts ein Etikett mit dem Wappen des Adelsgeschlechts auf dem Vorderdeckel. Zusätzlich wurde ggf. auch das Exlibris eines der Mitglieder des Hauses Schönborn-Buchheim in die Bände eingeklebt.

Provenienzmerkmale

Etikett

Exlibris

Ermittelte Exemplare

Siehe auch

Quelle

  • Bibliothek der Grafen von Schönborn-Buchheim, Königstein im Taunus 1993 bzw. 1994 (Auktionskatalog).

GND-Normdaten

Einzelnachweise

  1. Vgl. Constantin von Wurzbach, Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich: enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche 1750 bis 1850 im Kaiserstaate und in seinen Kronländern gelebt haben, Bd. 31, Wien 1876, S. 140–142.
  2. Vgl. den Auktionskatalog in 3 Teilen: Bibliothek der Grafen von Schönborn-Buchheim, Königstein im Taunus 1993 bzw. 1994.