Bibliothek Adolf von Harnack

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Die Bibliothek des protestantischen Theologen und Generaldirektors der Königlichen Bibliothek zu Berlin (von 1905 bis 1921) Adolf von Harnacks (1851-1930) wurde nach dessen Tod vom Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung für die Preußische Staatsbibliothek und die Theologische Fakultät der Universität Berlin angekauft. 1931 hatte die Preußische Staatsbibliothek bereits 700 Bücher für ihren Bestand ausgewählt.[1] Der handschriftliche Nachlass wurde 1937 der Preußischen Staatsbibliothek von der Familie Harnacks geschenkt. "Er umfaßte 100 Kapseln mit der über die ganze Welt sich erstreckenden Korrespondenz des Gelehrten, den Manuskripten zahlreicher Vorlesungen und gedruckter Werke, Akten zu seinen wissenschafts- und kulturpolitischen Unternehmungen und biographische Materialien."[2]

Provenienzmerkmal

Ermittelte Exemplare

Literatur

Preußische Staatsbibliothek (Hrsg.): Fünfzehn Jahre Königliche und Staatsbibliothek. Dem scheidenden Generaldirektor Exz. Adolf von Harnack zum 31. März 1921 überreicht von den wissenschaftlichen Beamten der Preußischen Staatsbibliothek, Berlin 1921.

Weblinks

GND-Normdaten

Einzelnachweise

  1. Vgl. Jahresbericht der Preußischen Staatsbibliothek 1931, Berlin 1932, S. 36.
  2. Hans Lülfing: Die Handschriftenabteilung. In: Deutsche Staatsbibliothek 1661-1961. Bd. 1: Geschichte und Gegenwart, Leipzig 1961, S. 319-380, hier S. 363.