Albert, Großbritannien, Prinzgemahl

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Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (gebürtig Prinz Franz Albrecht August Karl Emanuel von Sachsen-Coburg-Saalfeld, Herzog zu Sachsen; * 26. August 1819 auf Schloss Rosenau, Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld; † 14. Dezember 1861 auf Windsor Castle, Berkshire) war ein deutscher Prinz aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha.

1840 heiratete Albert seine Cousine, die britische Königin Victoria, und hatte bis zu seinem Tod 1861 erheblichen Einfluss auf seine Ehefrau und die Entwicklung der britischen Monarchie. Ab 1857 trug er den Titel Prince Consort (Prinzgemahl).

Die Privatbibliothek Prinz Alberts im Buckingham Palace in London umfasste zuletzt 7.500 Bände. Aus dieser Sammlung sowie aus der Privatbibliothek von Queen Victoria und Prinz Albert auf Schloß Balmoral in Schottland wurden zwischen 1852 und 1861 zahlreiche als entbehrlich eingestufte und prächtig gebundene Bücher, darunter Widmungs- und Geschenkexemplare verschiedener Autoren, an die Herzogliche Bibliothek nach Gotha abgegeben.

Provenienzmerkmal

Ermittelte Exemplare

Literatur

  • Paasch, K.: Verlust und Gewinn. Die Spuren Prinz Alberts von Sachsen-Coburg und Gotha in der Herzoglichen Bibliothek Gotha. In: Freitag, F. (Hg.): Dynastie – Wissenschaft – Kunst. Die Verbindungen der Dynastien Sachsen-Gotha-Altenburg und Sachsen-Coburg und Gotha zum Britischen Empire. Würzburg 2020, S. 161–176.

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